Nachhaltigkeit als Ziel

Mit dem nachhaltigen Um- bzw. Rückbau wollen wir Pallottiner die Zukunft des Missionshauses und der Kommunität sichern und der Region ein geistliches Zentrum erhalten. Seit der Gründung des Hauses 1897 blickten rund 600 Missionare aus den Fenstern dieses Hauses, bevor sie zu ihrem Einsatz in aller Welt aufbrachen. Nachdem ganze Generationen von Mitbrüdern hier ausgebildet wurden, sind es heute vor allem die Missionare, die nach der Erfüllung Ihres Dienstes zurückkehren, um ihren Lebensabend hier würdevoll und in der Gemeinschaft ihrer Brüder zu verbringen.

Umweltschutz und Verantwortung für die Schöpfung – Ökologischer Aspekt

Da das Missionshaus ein historisches Gebäude aus dem 19. Jahrhundert und denkmalgeschützt ist, ist es eine kleine Herausforderung, es technisch auf einen modernen, energiesparenden Stand zu bringen. Dazu ist es unerlässlich, die knapp 40 Jahre alten und stark sanierungsbedürftigen Fenster zu ersetzen. Einen weiteren wichtigen Beitrag leistet eine moderne Heizungsanlage, die mit einer Kombination aus Gasbrennwertherme/Pelletheizung/Blockheizkraftwerk die Ressourcen schont und die Gebäudenebenkosten reduziert. Während wir mit dem Blockheizkraftwerk unseren eigenen Strom erzeugen können, sparen wir mithilfe der Regenwassernutzung wiederum kostbares Brauchwasser. Durch aktiven Umweltschutz und Energieeinsparung wollen wir unserer Verantwortung für die Schöpfung nachkommen. Denn Nachhaltigkeit ist für uns Pallottiner mehr als ein Schlagwort!

Genügsamkeit und Verantwortung für die Mitbrüder – Ökonomischer Aspekt

„Vernunft und Erfahrung beweisen, dass das Gute, das vereinzelt getan wird, spärlich, unsicher und von kurzer Dauer ist und dass selbst die hochherzigsten Bemühungen einzelner zu nichts Großem führen, wenn sie nicht vereint und auf ein gemeinsames Ziel hingeordnet sind.“
Dieses Zitat Vinzenz Pallottis lässt sich wunderbar in Einklang bringen mit unseren Bemühungen, beim Um- und Rückbau des verdienten Missionshauses in Limburg besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit zu legen. Von Bestand ist nur, was sinnvoll ist.

Die Ausbildung steht mittlerweile im Missionshaus nicht mehr an erster Stelle. Künftig brauchen wir in Limburg weniger Raum für Studium, Lehre und Ausbildung, weshalb wir die Werkstätten abreißen, das Gelände verkleinern und die Wohn-, Lebens- und Arbeitsräume an unseren zukünftigen Bedarf anpassen werden. Wir schaffen einen barrierefreien Wohn- und Lebensraum für die Mitbrüder, die aus der Mission, den Pfarreien und Niederlassungen zurückkehren. Sie erhalten kleine, gemütliche Zimmer mit Ecken für Mitbringsel und ihre Andenken an Menschen, Herausforderungen und Einsatzorte sowie Gemeinschaftsräume, in denen gebetet, gegessen und gearbeitet wird, und in denen die vielfältigen, bewegenden Apostolats- und Lebensgeschichten mit Anderen geteilt werden können.

Gastfreundschaft und Seelsorge – Gesellschaftlicher Aspekt


Während wir selbst in den kommenden Jahren weniger Platz beanspruchen,

schaffen wir Raum
  • für Besucher aus aller Welt
  • für Limburger Freunde, Wohltäter und Gläubige
  • für Mitbrüder aus Europa und Übersee
  • für Mitbrüder und Schwestern anderer Ordensgemeinschaften
  • für Interessierte
  • für Kontakte im FOYER VINZENZ PALLOTTI mit Kaffee, Veranstaltungen, Büchern und Leseecken.
bieten wir Raum
  • für mehr Begegnung und Gäste
  • für Austausch, Bildung und Feste in unserem Pater-Richard-Henkes-Saal.
brauchen wir Raum
  • für Begegnungen in der Pfarrgemeinde
  • für die Seelsorge
  • für die Menschen, die zu uns kommen.